Donnerstag, 25.04.2019
 
Markt Bruck i.d. OPf.
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Vereinsberichte

Der Trachtenverein Bruck hat am letzten Aprilwochendene wieder Theater gespielt. Das Bühnenbild, für das Kurt Steiner, Karl Gruber und Simon Schmidbauer verantwortlich waren, sorgte bereits für Begeisterung beim Publikum. Die vier Vorstellungen waren ausverkauft. Das Stück handelt vom einst großen Wirtshaus „Zum Sterntaler“, das von zwei Brüdern bewirtschaftet wurde. Weil beide aber unter dem Pantoffel ihrer Gattinnen stehen und diese für Unruhe sorgten, wurde eines Tages der Besitz geteilt. Sogar die Dienstboten wurden auseinandergerissen, so dass der Knecht Josef Zwickl im Gasthof Stern und die Hausmagd Kathi Geislein beim Taler ihre Arbeit fanden. In diesem Sommer hatten sich die ersten Feriengäste angesagt, das Ehepaar Zeisig, das aber getrennt Urlaub machen wollte. Deshalb quartierte sich Mizzi Zeisig beim Stern und der Poldl Zeisig beim Taler ein. Jeder wollte seinen Ehepartner eifersüchtig machen, was die Magd und der Knecht auszubaden hatten. Um das Verwirrspiel komplett zu machen, tauchte auch die fesche junge Rosl Weinbirl auf. Sie war auf der Suche nach ihrer Mutter, die sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hatte. In der Meinung, die Wirtin des Sterns sei ihre Mutter, und diese dachte, das Mädchen sei ein vorehelicher Fehltritt ihres Gatten, wurde das Mädchen kurzerhand als Feriengast im Stern einquartiert. Der Sohn der Wirtsleute, der zuvor noch lauthals verkündete, niemals heiraten zu wollen, verliebte sich unsterblich in das Mädl, das ihm aber dann eröffnen musste, dass sie seine Halbschwester ist. Nach und nach lösten sich aber die Missverständnisse in Wohlgefallen auf, es stellt sich heraus, dass Rosl die uneheliche Tochter der Talerwirtin Mena ist, und sogar die beiden Pantoffelhelden können den Spieß umdrehen und endlich das Regiment im Haus übernehmen. Das junge Paar hat auch schon Zukunftspläne parat. Die beiden Wirtshäuser werden wieder zusammengelegt, und die Alten müssen in Austrag gehen. Der langanhaltende Applaus zeigte den Darstellern, dass sie eine hervorragende Leistung abgeliefert haben.